Heute war ich im African Leadership Centre in Nairobi, Kenia, und habe mich mit vielen Lehrern und vor allem Studenten unterhalten. Unser Konzept, den Schülern Zugang zu Bildung zu verschaffen in Kombination mit Schuhverteilung, damit sie den Schulweg zurücklegen können, den Betrieb von hochwertigen Schulen mit neustem Equipment und der Speisung an den Schulen kommt sehr gut an. Kinder gehen hier z.T. bis zu zwei Stunden über Stock und Stein zur Schule, zumeist in Schlappen und barfuß. Ganz unabhängig von Trocken- oder Regenzeit. Ich lerne, dass Kinder die Schuhe auch benötigen, weil sie teilweise viele Kilometer am Tag zurücklegen, um Wasser für die Familie zu holen oder Brennholz. Geschlossene, passende und wertetaugliche Schuhe sind hier purer Luxus, vor allem in sogenannten Nurseries und Primary Schools. Ich lerne zudem: Die Frage, ob durch direkte erziehungsbezogene Spenden-Aktionen von Schuhen, Schulmaterialen oder Speisungen lokale Eigeninitiativen oder Produktlinien erstickt werden, kann ich nur mit einem klaren Nein beantworten. Bis bald, Gregor